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Die Reichspogromnacht ...

... in Forchheim und in der Fränkischen Schweiz, 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Judenfeindschaft gehört neben extremem Nationalismus und politischem Radikalismus zum Kern antidemokratischen Denkens. Im Dritten Reich begann die Verfolgung der Juden mit Boykotten, sozialer Diskriminierung und Abbau ihrer Rechtsstellung. Mit den gewalttätigen Ausschreitungen am 9. November 1938 trat der Antisemitismus in eine Phase ein, die im Sprachgebrauch der Nazis ab 1941 verhüllend als Endlösung bezeichnet wurde. In der Nacht zum 10. November 1938 aber wurden – öffentlich und vor aller Augen – in Deutschland über 1300 Menschen ermordet oder in den Selbstmord getrieben, an die 1400 Synagogen und Gebetshäuser zerstört und Tausende von jüdischen Geschäften und Wohnungen geplündert. Auch in unserer Region tobte das Pogrom. Neben Forchheim waren Adelsdorf, Mühlhausen, Ermreuth, Hagenbach, Wannbach, Pretzfeld und vor allem Aufseß Orte der Hetzjagd auf die wenigen Juden, die hier hoch lebten. Darüber geht es in dem Power-Point-Vortrag und auch darüber, wie nach 1945 die Täter dafür bestraft wurden.

Veranstaltungsort: Hasenbergzentrum, Mittelschulweg 11, 91320 Ebermannstadt

Kontakt: VHS Sammelanschluss: 09191 86-1060

Veranstalter: VHS des Landkreises Forchheim

Website: http://www.vhs-forchheim.de

DO, 4. November 2021

um 19:30 Uhr

Hasenbergzentrum Ebermannstadt

VHS Sammelanschluss: 09191 86-1060

Änderungen vorbehalten. Verantwortlich für den Eintrag ist der jeweilige Veranstalter.