Passionskonzert

Musikalische Exequien und Membra Jesu Nostri

Musikalische Exequien und Membra Jesu Nostri
Kuratorium zur Förderung von Kunst und Kultur im Forchheimer Land e.V.
in Kooperation mit der Kirchengemeinde St. Johannis Forchheim und dem Kulturkreis Ebermannstadt e.V.

„Musikalische Exequien“ von Heinrich Schütz (1585-1672)
Die Musikalischen Exequien SWV 279–281 (op. 7) sind ein geistliches musikalisches Werk für Singstimmen und Basso continuo (Orgel und Violone) von Heinrich Schütz. Das Werk entstand als erweiterte Evangelienmotette im Rahmen der lutherischen Trauermesse (Teile I und II) und als Musik zur Beisetzung (Teil III) von Heinrich Posthumus Reuß am 14. Februar 1636. Das damals geläufige lateinische Wort exequiae bedeutet „Leichenbegängnis“; es stellt keinen Traditionszusammenhang mit der ebenfalls oft Exsequien genannten katholischen Begräbnisliturgie her.
Schütz komponierte seine Exequien 1635/1636 anlässlich des Todes seines Landesherrn Heinrich Posthumus Reuß. Sie erklangen erstmals bei Reuß’ Trauergottesdienst und Beisetzung in der alten Johanniskirche in Gera. Die Feierlichkeiten fanden wegen Reuß’ Verehrung für den Propheten Simeon und dessen Sterbelied am Sonntag nach Darstellung des Herrn, dem 14. Februar 1636 statt. Der Fürst hatte noch zu seinen Lebzeiten eine Sammlung von Bibelversen und Liedtexten zusammengestellt, mit denen sein Sarg beschriftet werden sollte. Dieselbe Textsammlung übergab Heinrichs Witwe nach dessen Tod am 13. Dezember 1635 an Schütz, der sie zur Grundlage des ersten Teils der Exequien – vor der Predigt – machte. Nach der Predigt über den Text „Herr, wenn ich nur dich habe“ (Ps 73,25-26 Lut) schloss Schütz als zweiten Teil der Exequien die Vertonung ebendieses Textes als Motette an. Zur Bestattung des Sarges in der Familiengruft unter der Kirche erklang als abschließende fünfstimmige Motette der Lobgesang des Simeon Herr, nun lässest du deinen Diener in Frieden fahren. (Quelle: WIKIPEDIA)


„Membra Jesu Nostri“ von Dietrich Buxtehude (1637-1707)
Membra Jesu nostri, mit vollem Titel: Membra Jesu nostri patientis sanctissima (lat., „Die allerheiligsten Gliedmaßen unseres leidenden Jesus“) ist ein Zyklus von sieben Passions-Kantaten des dänisch-deutschen Barockkomponisten Dieterich Buxtehude (BuxWV 75).
Buxtehude schrieb das Werk 1680. Überliefert ist es in einer autographen Tabulatur-Handschrift, die sich in der Sammlung des Stockholmer Hofkapellmeisters und Organisten Gustav Düben erhalten hat. Dieser war mit Buxtehude befreundet und auch der Widmungsträger des Werkes. Der Text des Werkes kombiniert Bibelverse mit Versen einer mittelalterlichen Andachtsdichtung, die zu Buxtehudes Zeit unter dem Namen Domini Bernhardi Oratio Rhythmica (Herrn Bernhards Reimgebet) bekannt war und als Werk des heiligen Bernhard von Clairvaux angesehen wurde, heute aber Arnulf von Löwen zugeschrieben wird. Diese Dichtung besteht aus sieben Teilen, die in aufsteigender Reihenfolge einer Körperpartie des Gekreuzigten gewidmet sind: Füße, Knie, Hände, Seite, Brust, Herz, Gesicht. Jeder Teil hat fünf zehnzeilige Strophen (der dem Herz gewidmete Teil sieben), von denen jede wieder in zwei fünfzeilige Halbstrophen unterteilt ist. Der siebte Teil Salve caput cruentatum hatte schon Paul Gerhardt als Vorlage für das Kirchenlied O Haupt voll Blut und Wunden gedient, das der Passionchoral schlechthin wurde und auch von Johann Sebastian Bach in der Matthäus-Passion verwendet wurde. Auch die Lieder Sei mir tausendmal gegrüßet und O Herz des Königs aller Welt sind Übertragungen Paul Gerhardts von Teilen - erster bzw. sechster - des Zyklus. Aus den jeweils zehn oder vierzehn Halbstrophen jedes Teils der Rhythmica Oratio wählte der Kompilator (vermutet wird Buxtehude selbst) für jeden Körperteil jeweils drei aus. Als Rahmen für die drei Halbstrophen wählte er passende Bibelstellen aus, die sich auf den jeweiligen Körperteil bezogen. (Quelle: WIKIPEDIA)



AUSFÜHRENDE:
Corinna Schreiter, Sopran (s. Bild)
Anna Feith, Sopran (s.Bild)
Karin Steer, Alt (s. Bild)
David Seay und Christopher Kessner (s.Bild) - Tenöre
Manuel Kraus, Bass (s.Bild)
Instrumentalensemble auf historischen Instrumenten
Georg Schäffner, Orgel (s. Bild)
Leitung: Stephanie Spörl (s. Bild)




Eintritte: 16,- Euro / 14,- Euro

PREISERMÄßIGUNGEN: Schüler, Studenten, Menschen mit Behinderung, Inhaber der Bayerischen Ehrenamtskarte und Mitglieder des Kuratoriums zur Förderung von Kunst und Kultur im Forchheimer Land e.V., Mitglieder des Kulturkreis Ebermannstadt e.V. . Im Vorverkauf werden so viele Karten abgegeben, wie die jeweiligen Räumlichkeiten fassen können. Das Restkontingent wird an der Abendkasse zur Verfügung gestellt. Kartenrückgaben oder Rückerstattungen sind ausdrücklich ausgeschlossen!

PREISERMÄßIGUNG für Gesellschaften nur für Kartenvorbestellung:
ab 30 Personen 15 Prozent , ab 50 Personen 25 Prozent auf alle Platzkategorien


KARTENVORVERKAUF ab KW 11/2019:

Bücherstube an der Martinskirche, Tel. 09191-14500
Lotto-Annahmestelle Kefferstein, Tel. 09191-3515930
Tourist-Information Ebermannstadt, Tel. 09194-50640

Veranstaltungsort: Kirche St. Nikolaus, Kirchenplatz, 91320 Ebermannstadt

Einlass: 17:00 Uhr

Kontakt: Kulturamt des Landkreises Forchheim, Tel. 09191-86 1045

Karten: 16,00 €, erm. 14,00 € VVK: Kulturamt Lkr. Forchheim, Tel. 09191-861045

Veranstalter: Kuratorium zur Förderung von Kunst und Kultur im Forchheimer Land e.V.

SO, 14. April 2019

um 18:00 Uhr

Kirche St. Nikolaus Ebermannstadt

Kulturamt des Landkreises Forchheim, Tel. 09191-86 1045

Änderungen vorbehalten. Verantwortlich für den Eintrag ist der jeweilige Veranstalter.