„Creußener Krüge – edles Kunsthandwerk in Kriegszeiten“

Die Herstellung der Creußener Steinzeugkrüge während des 30jährigen Krieges 1618 -1648

„Creußener Krüge – edles Kunsthandwerk in Kriegszeiten“
„Creußener Krüge – edles Kunsthandwerk in Kriegszeiten“

Um 1608 begann in Creußen aufgrund vor Ort vorhandener spezieller Tone die Herstellung von hochgebrannter, salzglasierter Steinzeugkeramik. Die bei 1200 C gesinderten Krüge, Kannen, Flaschen waren eine technische Revolution und einmalig im ganzen süddeutschen Raum. Durch ihre Leichtigkeit waren die Gefäße angenehm in der Handhabung, durch die Dichtigkeit waren sie ein hygienischer Fortschritt und hervorragend geeignet für die Vorratshaltung.
So ließen sich reiche Leute aus dem Adelsstand, dem Patriziat, dem Militär oder der Geistlichkeit reich verzierte Krüge auch zwischen 1618 und 1648 herstellen.
Verzierungsmotive wie fein gestaltete tönerne Engelköpfe, Drachen, Schreckmasken, Maskarons, Karyathiden oder Rosetten erinnern an die Renaissance und zeigen das Können der kunsthandwerklich tätigen Töpfermeister.
Auch die Darstellung Friedrich V., der sich 1619 als „Winterkönig“ gegen Kaiser und Reich stellte, ist auf Creußener Krügen zu finden.
Alle Krüge zwischen 1618 und 1648 belegen, dass die Steinzeugherstellung in Creußen als wichtiges Handwerk während des Krieges andauerte und, dass Creußen nicht ununterbrochen von Kriegswirren betroffen war.

Veranstaltungsort: Krügemuseum Creußen, Am Rennsteig 8, 95473 Creussen

Einlass: 10:00 Uhr

Kontakt: info@kruegemuseum.de

Karten: www.kruegemuseum.de

Veranstalter: Stadt Creußen

Website: http://kruegemuseum.de

Öffnungszeiten:
Montag: geschlossen
Dienstag: geschlossen
Mittwoch: 10:00 - 12:00 und 14:00 - 17:00 Uhr
Donnerstag: geschlossen
Freitag: geschlossen
Samstag: 10:00 - 12:00 und 14:00 - 17:00 Uhr
Sonntag: 10:00 - 12:00 und 14:00 - 17:00 Uhr

28.04.18 - 28.10.18

Krügemuseum Creußen Creussen

info@kruegemuseum.de

Änderungen vorbehalten. Verantwortlich für den Eintrag ist der jeweilige Veranstalter.